Der Treibstoff: Richtige Ernährung für Langstrecken-Wanderer
Ohne Mampf kein Kampf
Du kannst die besten Schuhe und den stärksten Willen haben – wenn der Tank leer ist, bleibst du stehen. Ernährung ist bei Märschen über 20 Kilometer ein entscheidender Faktor, den viele Einsteiger unterschätzen. Der Kalorienverbrauch beim Wandern ist enorm. Wir zeigen dir, wie du den gefürchteten „Hungerast“ vermeidest und voller Energie im Ziel ankommst.
Vor dem Marsch: Speicher füllen
Am Abend davor sind Kohlenhydrate dein bester Freund (Pasta, Reis, Kartoffeln). Am Morgen des Marsches solltest du ein gewohntes, gut verdauliches Frühstück essen (z.B. Porridge oder Brot mit Honig). Wichtig: Experimentiere am Event-Tag niemals mit neuen Lebensmitteln, die dein Magen nicht kennt!
Während des Marsches: Regelmäßig nachlegen
Warte nicht, bis der Magen knurrt – dann ist es schon fast zu spät. Iss kleine Häppchen: Nüsse, Riegel, Bananen oder ein Butterbrot. An unseren Verpflegungsstationen findest du eine Auswahl, aber hab immer einen „Notfall-Riegel“ in der Tasche.
Dein Marsch-Kompass: Trinken nicht vergessen
Auch im Winter oder Frühling schwitzt du unter der Jacke. Dehydrierung führt zu Kopfschmerzen, Krämpfen und Leistungsabfall. Trinke regelmäßig kleine Schlucke, am besten Wasser oder isotonische Getränke (Apfelschorle). Alkohol gehört erst ins Ziel – dann schmeckt das Finisher-Bier umso besser!
Iss dich fit! Mit der richtigen Strategie hast du Power bis zum letzten Kilometer.

